Westfjorde - Vesturbyggd
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| Nummer |
Region |
| 1 |
Vesturbyggð (westlicher Teil) |
| 2 |
Ísafjarðarbær |
| 3 |
Bolungarvík |
| 4 |
Strandir - Drangajökull |
Vesturbyggd
Im Jahre 1994 vereinigten sich für Gemeinden in den Westfjorden
zur Flächengemeinde Vesturbyggd.
Vatnsdalur
Das Tal liegt am Ende des Vatnsfjörður (Wasserfjord) an der Südküste
der Westfjorde mit einem See im talboden. An diesem Fjord ließ
sich Hrafna-Flóki (Raben-Flóki), der Ísland seinen Namen gab,
einen Winter nieder, ehe das Land systematisch besiedelt wurde.
Das Land zeichnet sich aus durch ein ungewöhnlich riches Vogelleben
und üppige Vegetation mit auffallend vielen Ebereschen. Es steht
seit 1975 teilweise unter Schutz. Am Westende des Fjords liegt
der historische Gutshof Brjánslækur. Dort legt die Fähre Baldur aus Stykkishólmur an. Oberhalb des Hofes liegt Surtarbrandsgíl, eine unter Schutz
stehende Braunkohleschlucht, in der fossile Pflanzen aus der Zwischeneiszeit
zusehen sind.
Rauðisandur
Der Landstrich bezieht seinen Namen vom weitläufigen Strand aus
gelblich-rotem Muschelsand. Von dort führt eine Route nach Látrabjarg.
Látrabjarg
Látrabjarg ist der westlichste Zipfel Europas. Eine 14km lange
Steilklippe zwischen Keflavík im Osten und Bjargtangi im Westen,
an seiner höchsten Spitze im Westen bis zu 444m hoch aus dem Meer
aufragend. Der erste Leuchtturm wurde 1913 aus Bjargtangi errichtet.
Dorthin führt ein Weg. Vor der Küste bei Bjargtangi liegt Látraröst,
eine der gefürchtesten Schiffpassagen bei Ísland.
Selárdalur
Selárdalur ist das am weistesten vorgelagerte Tal am Westufer
von Arnarfjörður. Auf dem Gelände des Hofes Brautarholt sind Relikte
von Werken des naiven Künstlers und Baumeisters Samúel Jónsson
zu sehen. Oberhalb von Selárdalur sind im Berg Þórishliðarfjall
pflanzliche Versteinerungen zu finden, u.a. von Buchen und Reben.
Flatey im Breiðafjörður
Flatey ist eine historisch bedeutsame Insel von beträchtlicher
Größe. Seit dem Mittelalter war sie Handelsplatz und erhielt 1777
Handelsrechte. 1172 wurde dort ein Kloster gegründet, und die
Insel blühte als kulturelles und künstlerisches Zentrum bis zur
Mitte des 19. Jahrhunderts. Die heutige Kirche stammt aus dem
Jahre 1926. Das Deckengemälde schuf der Zeitgenössische Maler
Baltasar. Ein Teil der Insel steht seit 1975 unter Landschaftsschutz.
Die Insel liegt auf der Fährroute der Fähre Baldur von Stykkishólmur nach Vesturbyggd.
Patreksfjörður
Die ortschaft Patreksfjörður ligt an der Nordküste des gleichnamigen
Fjordes. Erst mit dem Bau von Fischerhütten im späten 19. Jahrhundert
bildete sich ein Ortskern heraus.
Tálknafjörður
Die Ortschaft Tálknafjörður liegt am gleichnamigen Fjord und hieß
früher Sveinseyri oder Tunguþorp. Nach dem Hafenausbau bildete
sich der Ort in den 60ziger Jahren des 20. Jahrhunderts heraus..
Bíldudalur
Die Ortschaft liegt an der äusseren Bucht Bíldudalsvogur am Arnarfjörður.
Bíldudalur ist ein traditioneller Handelsplatz , an dem namhafte
Händler aktiv waren, u.a. Ólafur Thorlacius (1761-1815) und Pétur
J. Thorsteinsson (1854-1929). Zahlreiche Gebäude aus dieser Periode
sind noch erhalten. |
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