Westísland - Borgarfjörður
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| Nummer |
Region |
| 1 |
Kjós - Hvalfjörður |
| 2 |
Akranes |
| 3 |
Borganes |
| 4 |
Borgarfjörður |
| 5 |
Snæfellsbær - Snæfellsjökull |
| 6 |
Grundarfjörður |
| 7 |
Stykkishólmur - Breiðafjörður |
| 8 |
Dalir |
Borgarfjörður
Deildartunga
Deildartunga ist ein Gutshof im Tal Reykholtsdalur. Auf dem Gelände
tritt die ergiebigste Thermalquelle Íslands, Deildartunguver,
aus mit180l/sek. und 100°C heißem Wasser. Am Rand der Quelle gedeiht
eine nirgends sonst auf ìsland vorkommende, geschützte Art des
Rippenfarns (blechnum spicant), Die Gemeinden Borganes und Akranes
beziehen ihr heisses Wasser hauptsächlich aus dieser Quelle.
Hraunfosser - Barnafossar
Hraunfossar werden die Wasserfälle am nördlichen Ufer der Hvítá
kurz unterhalb der Barnafossar genannt. Hier quillt auf einer
Breite von ca. 1km das Wasser unter dem Lavafeld Hallmundarhraun
hervor.
Barnafossar ist ein Wasserfall mit Stromschnellen, direkt oberhalb
der Hraunfossar gelegen. Dieser Wasserfall erhielt seinen Namen
nachdem hier einmal zwei Kinder in den Stromschnellen ertrunken
sind.
Húsafell
Húsafell, das letzte Gehöft im Tal, ist ein ehemaliger Pfarrsitz,
den u.a. der legendäre und zauberkundige Pfarrar Snorri Björnsson
(1710-1803( innehatte. Den Stein Kvíahella (180kg), der auf der
Hauswiese liegt, konnte er mit Leichtigkeit heben. In der Schlucht
Bæjargíl, die hinter dem Hof liegt, sind zahlreiche Skulpturen
zu sehen, die der Bildhauer Páll Guðmundsson, ein Nachkomme von
Pfarrar Snorri, dort in Naturstein gehauen hat. Überall erinnern
Gesichter oder Figuren an Personen der Gegenwart oder Vergangenheit,
sowie an Geister die Snorri angeblich bannte.
Der umfangreiche Waldbestand in Húsafell ist seit 1974 geschützt.
Húsafell ist eines der beliebesten Urlaubsziele der Ísländer im
eigenem Land.
Hallmundarhraun
Hallmundarhraun ist der Name eines weitläufigen Lavafelds, das
aus den Kratern des Gletschers Langjökull stammt. Im Hallmundarhraun
sind die größten Lavahöhlen Íslands zu finden: Surtshellir, Stéfánshellir
und Viðgelmir. Viðgelmir, 2km vom Hof Fljótstunga/Hvítársíða entfernt,
zählt zu den geräumigsten weltweit bekannten Höhlen.
Arnarvatnsheiði
Das einzige grüne Hochlandgebiet Íslands (400-600m) liegt nördlich
des Gletschers Eiríksjökull und westlich des Gletschers Langjökull.
Es besteht aus Moränen, Mooren und Seen. Hier herrscht ein großer
Fischreichtum und ein interessantes Vogelleben, u.a. Brutgebiet
von Singschwänen und Eistauchern. Früher war Arnarvatnsheiði Rückzugsgebiet
von Gesetzlosen, u.a. berichtet die Saga vom starken Grettir von
dessem Aufenthalt aud Arnarvatnsheiði.
Grábrókarhraun
Grábrókarhraun ist ein Lavafeld im Tal Norðurárdalur direkt an
der Ringstrasse Nr.1 gelegen. Es ist mit Moos und schütterem Baumbestand
überzogen.Das Lavafeld entstammt den Vulkanaschekegeln Grábórgargígar,
die unmittelbar an der Strasse liegen und ist etwa 2000 bis 3000
Jahre alt. Die Krater stehen unter Schutz. Jedoch führt ein z.T.
befestigter Weg auf den höhsten Krater dieser Vulkangruppe.
Hreðavatn
Hreðavatn ist der Name eines Hofs und See im Tal Nórðurárdalur.Das
Gebiet ist ein interessantes und landschaftlich reizvolles Wandergebiet,
u.a. zu den Wasserfällen Laxfoss und Glanni.
Borg
Der Hof liegt am Ende der Bucht Borgarvogur, westlich des Ortes
Borganes. Hier lebte der Skald Egill Skalla-Grímsson.
Hvanneyri
Skalla-Grímur Kveldúlfsson siedelte hier zur Landnahmezeit. Der
Ort war damals Schul- und Kirchenort. 1889 wurde hier die sogenannte
Bauernschule gegründet. Heute beherbergt der Ort die Landwirtschaftliche
Fachhochschule Íslands.
Reykholt
Reykholt war als Schulort und Pfarrsitz einer der wichtigsten
historischen Orte Íslands im Tal Reykholtsdalur. Hier lebte und
wirkte der bekannteste ísländische Dichter und Gelehrte Snorri
Sturlasson (geb. 1206, ermordet 1241). Ein Badebecken, Snorralaug,
stammt aus dieser Zeit. Von dort führt ein unterirdischer Gang
zum Wohnhaus. (Ausgrabungen waren im Sommer 2002 im vollen Gange).
Snorri Sturlasson ist vermutlich auf dem direkt oberhalb gelegenen
Friedhof begraben worden. |
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